Renee Holler – Das Geheimnis des goldenen Salamanders

This book is not published in English yet. Look further down for a short review in English.

Goldene Salamander

Hardcover
Verlag: bloomoon
veröffentlicht 2013
Seiten: 305

Das Buch meines Erachtens noch einmal neu aufgelegt von einem anderen Verlag (ardEdition) unter anderem Titel (Die Diebe von London).

Klappentext:

England, 1619: Als Junge verkleidet macht sich die zwölfjährige Alyss auf den Weg nach London, um das Herrenhaus ihres verschollenen Vaters vor ihrem gierigen Onkel zu retten. Nie hätte sie sich träumen lassen, welch Abenteuer sie dort erwarten – und welch besondere Freundschaften…(Amazon)

In Kürze:

+ spannendes Abenteuerbuch
+ spielt in England des 17. Jahrhunderts
+ angenehme, liebenswerte, kindgerechte Protagonisten

Meinung:

Nachdem Alyss Vater verschollen ist, lebt sie mit ihrem Onkel und seiner Familie (drei unausstehlichen Jungen) auf dem Gut ihres Vaters. Ihr lieber Onkel möchte jedoch das Gut haben – ohne die lästige Nichte. Deswegen will er sie aus dem Weg räumen lassen. Alyss erinnert sich jedoch daran das ihr Vater ihr den Namen eines Freundes in London und einen goldenen Salamander gegeben hat, mit dem sie der Hilfe dieses Freundes gewiss ist. Alyss macht sich also heimlich auf den Weg nach London, trifft Jack (einen Straßenjungen), eine Fee, einen Riesen und einen Kannibalen. Und schon stolpert Alyss dort gleich von einem Abenteuer ins Nächste.

Dieser historische Jugendroman spielt im 17. Jahrhundert in England und ist ein wirklich sehr schön geschriebener und unterhaltsamer Abenteuerroman. Hier steht das Abenteuer mehr im Vordergrund als die Zeit in der das Buch spielt. Diese gibt dem Buch nur einen Schauplatz.

Die Geschichte ist spannend und geht gleichmäßig, wenn auch nicht ganz so schnell voran. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf, auch wenn das Buch gelegentlich seine Längen hat. Dabei kommen die Figuren aber nicht zu kurz. Weder Alyss, Jack, noch die anderen Kinder haben übermenschliche Fähigkeiten, sondern sind normale Kinder, die ohne die Hilfe der Erwachsenen zwar zu Recht kommen, in bestimmten Situation aber auch wissen, dass sie Hilfe benötigen und diese auch annehmen. Sie sind sich ihres Status als Kind bewusst und empfinden auch wie solche. Das empfand ich während des Lesens als besonders angenehm. Dabei sind sie aber weder schwach noch naiv kindlich.

Der Schreibstil war angenehm und hat ein bisschen eingelullt. Ich habe mich sehr wohl beim Lesen gefühlt. Ich kann es nur schwer beschreiben. Dabei hat die Autorin auf detaillierte Beschreibungen der Epoche oder der geschichtlichen Ereignisse verzichtet, sondern nur genau das richtige Maß an Information genutzt, die für ein Kinderbuch und Kinder reicht. Sehr schön und unterhaltsam. Ich hoffe, es gibt einen weiteren Teil.

Fazit:

Ein gelungenes, unterhaltsames Abenteuerbuch mit tollen kindgerechten Protagonisten.

In English:

Alyss’s father disappears while traveling on sea, and Alyss suddenly has to live with her uncle and his family (with 3 awful and horrid boys). But her uncle wants the estate for himself – without his niece. Thus, he hires someone to make Alyss disappear. The girl, however, remembers that her father gave her the name of a friend and a token – a golden salamander –, which will ensure that she gets the help she needs. So Alyss secretly travels to London to find that friend. There she meets a thief, a fairy, a giant, and a cannibal, and the adventures has only just begun.

This is a really lovely and entertaining read. The story is set in 17th century London and is an adventure story. The characters are likeable, the story quite well paced, the author was able to capture the protagonists spirit and lets them occasionally be children – they do believe in magic, magicians and children being transformed into rats – without letting them be stronger or more grown up than the grown ups. Yet they are not weak either. I really liked that and I really enjoyed this story.

Rating:

rating 4

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