Emma Grey – Schuld war nur der Tee (incl. Short English Review)

This book is written by a German author and until now only published in German. For a short English review please see further below.

Schuld war nur der Tee

Taschenbuch
Verlag: KBS Media
veröffentlicht: 2014
Seiten: 250

Klappentext:

Arroganz. Egoismus. Neid. Wie viel ist zu viel? Als eine Mordserie die Küstenregion Südenglands erschüttert, scheint die Grenze zwischen Gut und Böse zu verschwimmen. Der Täter hinterlässt geheimnisvolle Botschaften und stellt die Polizei damit vor Rätsel. Detective Chief Inspector Peter Cromwell, selbst in einer Krise, muss sich mit diesem mysteriösen Fall auseinandersetzen. Dabei taucht er nicht nur in menschliche Abgründe ein, sondern auch in eine Welt voller Genuss. Dem Team von Cromwell läuft die Zeit davon, denn der Mörder hat bereits sein nächstes Opfer im Visier Ort der Handlung: Dorset, Südengland Fesselnder Debütroman, spannend bis zum Schluss! (Amazon)

In Kürze:

+ ein England Krimi
+ ein komplexer Protagonist mit zu vielen Problemen
+ der Protagonist überschattet den eigentlichen Kriminalfall

Meinung:

Ich war zu einer Lesung der Autorin und mir hatte der Krimi bzw. das was daraus gelesen wurde, ganz gut gefallen. Trotzdem zögerte ich etwas beim Kauf, habe es dann aber doch getan.

Menschen, die nicht miteinander verbunden sind, werden auf grausame Art ermordet. Cromwell ermittelt in diesen Fällen, versucht ein Motiv, einen Täter und eine Verbindung zu finden und muss sich dabei seinen ganz eigenen Dämonen stellen.

Der Fall war interessant, der Ansatz auch, aber leider hat das Buch zu viel auf einmal gewollt. Ich habe mich aufgrund des Titels etwas mehr auf einen cozy crime gefreut, wurde jedoch von einigen Thriller Elementen in eine andere Richtung gelenkt.

Obwohl ich damit leben konnte und mich auch schnell an diese Aspekte gewöhnt hatte, überschattet einfach das Privatleben des Ermittlers den Fall. Seine Frau, sein ehemaliger Partner, sein Alkoholproblem, die Neue im Team – es waren einfach zu viele hard-boiled und andere Elemente die hier zusammengesetzt wurden. Dabei wurde kein Strang wirklich richtig verfolgt und entwickelt. Alles wurde angesprochen und etwas weitergeführt und dann kam schon der nächste Punkt – frei nach dem Motto: Uff geschafft, Haken dran.

Aufgrund der Kürze des Buches fehlte die Kapazität alle Punkte adäquat zu behandeln – da hätte die Autorin gerne auf etwas verzichten können.

Außerdem habe ich mir irgendwie mehr Tee versprochen, mehr Informationen die mir nicht bekannt waren, eine größere Rolle oder Bedeutung. Und auch wenn ich ein Freund kurzer Kapitel bin, hat es mich hier gestört, dass einige gerade mal ein paar Seiten hatten.

Ich finde das Buch hat unheimlich Potential und wenn die privaten Probleme des Ermittlers vielleicht auf unterschiedliche Bände aufgeteilt worden wären, hätte es mich hier nicht so überwältigt und den Fokus vom Fall entfernt.

Fazit:

Ein guter Ansatz, leider aber zu viele unterschiedliche Aspekte angeschnitten, die den eigentlichen Fall überschattet haben.

In English:

This crime story is set in England. As I was preparing for a cozy crime due to the title, which teased tea as a central topic, I was a little disappointed. I got used to the thriller elements (only a few) quite quickly and was fine with them, but the continuously dominating problems of the main protagonist, his dead wife, his former partner, the newbie in the team, his alcohol problem were just to many at once. The book was rather to short for all of them, so most were only touched upon and lacked development before moving on to the next one.

I also expected more on the topic of tea – more information that I wasn’t aware of, a more important role or meaning. Something really.

The premise itself was a good one and if the problems of the investigator would have been either reduced or spread over several novels it would not have overshadowed the actual criminal case which was quite interesting.

Rating:

rating 2

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